
Als „Trüffel“ werden im allgemeinen Sprachgebrauch unterirdisch wachsende knollige Pilze bezeichnet,
die zu unterschiedlichen Gattungen gehören. Die echten Trüffeln leben symbiotisch mit Bäumen.
Über feine Wurzelverbindungen versorgen sich Pilz und Baum gegenseitig mit Wasser, Nährstoffen und Zucker. Dieses Gleichgewicht ist empfindlich.
Außer der Alba Trüffel die noch nicht gezüchtet werden kann,
stammen die Trüffeln im Handel groß teils aus Trüffelplantagen.
UNSERE
TRÜFFELPLANTAGE
Das Weinviertel - Wo der beste Wein
auf die kostbarste Knolle trifft.
Trüffel-Hotspot Weinviertel:
Neben Italien und Frankreich gibt es ein heimliches Genießer-Paradies.
Dank kalkhaltigem Boden und idealem Klima gedeihen auch hier auf unserer Plantage
im Weinviertel die kostbarsten Trüffel – ein wohlgehütetes Geheimnis.
Noch!
VISION
Alternativkultur
im Ackerbau
"Ich habe mich schon immer mit Alternativkulturen im Ackerbau beschäftigt und 2016 begann mein Interesse für die Trüffelzucht. Damals ermöglichte mir die Zusammenarbeit mit Tony Pla, von „der Trüffelgarten“ mein Wissen zu erweitern und eine eigene kleine Trüffelplantage anzulegen.
6 Jahre später konnte ich die ersten Trüffeln ernten."
Leopold Wegerth

KULTIVIERTE DELIKATESSEN
Trüffelplantagen sind speziell angelegte Flächen, auf denen Trüffel gezielt angebaut werden.
Da Trüffel natürlich nur unter bestimmten Bedingungen wachsen, werden hier optimale Umweltfaktoren wie Bodenqualität, pH-Wert, Feuchtigkeit und Licht künstlich oder gezielt geschaffen, um das Wachstum zu fördern.
KONTROLLIERTER ANBAU
Trüffelplantagen ermöglichen den kontrollierten Anbau einer ansonsten sehr schwer zu findenden Delikatesse. Sie verbinden natürliche Symbiose mit moderner Agrartechnik und sichern Feinschmeckern weltweit die Verfügbarkeit von Trüffeln – vom milden Sommertrüffel bis zur edlen Périgord-Trüffel.

Realisierung
Die Trüffelplantage
2016 wurden die Weichen für ein Herzens-Projekt gestellt: In Tony Pla von „Der Trüffelgarten“ fand Leo einen wertvollen Mentor. Aus dessen Zucht stammen auch seine ersten geimpften Bäume in der Ried „Schricker Berg“.
Auf rund 6500 m2 entstand eine kleine aber feine Plantage mit 560 Bäumchen – Zerreichen, Hainbuchen, Strauchhasel, Pekanuss, Föhren und Stieleichen wurden in Reihen mit einem Abstand von circa zwei Metern ausgepflanzt, wobei verschiedene Arten abwechselnd zum Einsatz kamen.
Die Jahre harter Arbeit begannen sich auszuzahlen.
Die ersten Funde gab es 2022.
Seit August 2025 erntet Leo erstmalig regelmäßig pro Woche ca. 500 - 700g.
Da die Arbeit in der Trüffelplantage nicht nur Ertrag, sondern auch Spaß und Freude bringt, wurde bereits ein weiteres Feld für die Erweiterung der Trüffelkultur vorbereitet.
AUFBAU EINER TRÜFFELPLANTAGE
Eine Trüffelplantage besteht meist aus Baumreihen, die mit Trüffelsporen geimpft wurden. Typische Baumarten sind Eichen, Haselnuss- und Buchenbäume, da sie besonders gut mit Trüffelpilzen symbiotisch zusammenleben.
Die Pflege umfasst das Jäten von Unkraut, die Regulierung der Feuchtigkeit und manchmal das Düngen, um optimale Wachstumsbedingungen zu sichern.
ERNTE
Trüffel wachsen unterirdisch, meist einige Zentimeter tief. Für die Ernte werden speziell ausgebildete Hunde eingesetzt, die den charakteristischen Duft der Trüffel erkennen können. Die Ernte erfolgt je nach Art von Herbst bis Frühling, abhängig von der Trüffelart.
Vorteile von Trüffelplantagen
Planbare Produktion: Erntezeitpunkt und
Menge können besser kalkuliert werden.
Schutz der Natur: Durch kontrollierten Anbau
werden Wildbestände geschont.
Zugang zu hochwertigen Trüffeln: Auch in Regionen,
in denen Trüffel nicht natürlich vorkommen,
kann gezüchtet werden.

DIE TRÜFFELSUCHE
ERFAHRUNG...
Ein erfahrener Trüffelsucher verlässt sich nicht nur auf den Hund, sondern muss auch ein guter Beobachter der natürlichen Gegebenheiten sein.
Saisonbedingt reifen verschiedene Arten von Trüffeln
zu unterschiedlicher Zeit. Die Hauptsaison der Sommertrüffel ist Juni bis September, für die Burgundertrüffel September bis Dezember und
für die Wintertrüffel November bis März.
Um den richtigen Standort zu finden muß man sich
mit den Wachstumsbedingungen des Trüffels auseinandersetzen. Trüffel wachsen in Symbiose mit bestimmten Bäumen. Typische Wirtsbäume sind Eiche, Hasel, Buche und manchmal auch die Linde. Unsere Mischwälder sind daher geeignete Habitate.
Weiters spielt die Bodenbeschaffenheit eine große Rolle. Der Trüffel benötigt kalkhaltige Böden die warm und gut durchlüftet sind. Im Prinzip bevorzugt er ähnliche Bedingungen wie der Wein und ist daher auch sehr oft in den Weinregionen zu finden.


... BEOBACHTUNG
Besonders erfahrene Trüffelsucher können auch noch durch weitere Anzeichen auf das Vorhandensein von Trüffel schließen.
Ein besonderes Merkmal für Trüffelstandorte ist die sogenannte „verbrannte Erde“ (französisch: brûlée).
Dabei handelt es sich um kreisförmige kahle Stellen um den Baum herum, wo der Boden kaum bewachsen ist.
Dies liegt daran, dass der Pilz bestimmte Substanzen freisetzt, die das Wachstum anderer Pflanzen hemmen.
Theoretisch gibt es auch Methoden, die darauf basieren, dass bestimmte Insekten wie etwa die Trüffelfliege (Suillia pallida) Trüffel riechen und ihre Eier nahe der reifen Pilze ablegen. Manche versuchen, diese Fliegen anzulocken und daraus Rückschlüsse auf Trüffelstellen
zu ziehen.
Wir in unseren Trüffelplantagen haben es mit der Suche etwas leichter, da wir ja die speziellen Wirtsbäume deren Wurzel mit dem Trüffelmyzel geimpft sind eigens gepflanzt haben und wir auch wissen wo die einzelnen Trüffelarten zu finden sind.


